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Forderungsbesichertes Commercial Paper

Ein forderungsbesichertes Commercial Paper (Asset Backed Commercial Paper, ABCP) ist eine kurzlaufende Schuldverschreibung mit meist drei bis neun Monaten Laufzeit, die durch ein Portfolio von Aktiva wie zum Beispiel Kreditforderungen besichert ist. Ausgegeben werden solche Wertpapiere typischerweise von Zweckgesellschaften, die Banken die zugrunde liegenden Forderungen abgekauft haben.

Programm zum Ankauf forderungsbesicherter Wertpapiere

Das Programm zum Ankauf forderungsbesicherter Wertpapiere (Asset Backed Securities Purchase Programme, ABSPP) wurde im September 2014 vom EZB-Rat in Verbindung mit dem Programm zum Ankauf gedeckter Schuldverschreibungen beschlossen und soll durch den Ankauf von ABS-Papieren am Primär- und Sekundärmarkt die Transmission der Geldpolitik verstärken, die Kreditversorgung der Wirtschaft im Euroraum unterstützen und dadurch eine weitere geldpolitische Lockerung bewirken. Das übergeordnete Ziel ist, das Niveau der Inflationsrate wieder auf ein Niveau zu bringen, das näher an 2% liegt.
Als American Depositary Receipt werden auf US-Dollar lautende, von US-amerikanischen Depotbanken (Depositary Banks) in den USA ausgegebene Aktienzertifikate bzw. Hinterlegungsscheine bezeichnet, die eine bestimmte Anzahl hinterlegter Aktien eines ausländischen Unternehmens verkörpern und an ihrer Stelle am US-Kapitalmarkt wie Aktien gehandelt werden.
Japanisches Wirtschaftspolitikprogramm benannt nach Shinzo Abe, Premierminister seit 2012. Es besteht aus drei "Pfeilern":
  1. massive Ausweitung der Zentralbankgeldmenge durch die Notenbank, um die Deflation zu beenden
  2. begrenzte staatliche Konjunkturprogramm
  3. strukturelle Reformen
Anlagestrategie, die losgelöst von einer Benchmark das Ziel einer absolut positiven Rendite in jedem Jahr verfolgt. Der Erfolg der Strategie wird nicht im Vergleich zu einem Index gemessen (relative Rendite), sondern ausschließlich an der tatsächlich erzielten Wertentwicklung.